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Elbeökologie

 

Elbeökologie

  • Auftraggeber: Bundesministerium für Forschung und Technologie
  • Bearbeiter: PIK Potsdam (B. Klöcking; W. Lahmer)
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Die Zielstellung in diesem Projekt war u.a. die Ermittlung der Auswirkungen der Landnutzung auf den Wasser- und Stoffhaushalt der Elbe und ihres Einzugsgebietes („Elbeökologie“).

Dazu wurde über eine flächendeckende hydrologische Modellierung besonders interessierender Wasserhaushaltsgrößen auf der Basis von Elementarflächen und daraus aggregierten Einheiten (Hydrotopklassen) für den gesamten deutschen Teil des Elbeeinzugsgebietes (100.000 km2) durchgeführt.

Bei diesen Arbeiten handelt es sich um den ersten Versuch, auf der Mesoskala entwickelte Methoden der GIS-basierten hydrologischen Modellierung auf ein Gebiet von der Größe des Elbeeinzugsgebietes, d.h. makroskalig anzuwenden. Der Übergang von bis dahin untersuchten Gebieten mit Flächengrößen von einigen 100 km² (z.B. Obere Stör,
1.157 km2 ) bzw. einigen 1.000 km² (z.B. Land Brandenburg, 30.000 km2) auf das Einzugsgebiet der Elbe (ca. 100.000 km2) erfordert eine grundsätzlich grobere Herangehensweise, wobei die Zusammenfassung detaillierter räumlicher Informationen im Rahmen der Datenaufbereitung oder der Simulationsrechnungen eine besondere Rolle spielte. Der Schwerpunkt lag deshalb besonders auf den Methoden der räumlichen Aggregierung und Disaggregierung, die zwar grundsätzlich bereits entwickelt und untersucht worden waren, ihre großräumige Anwendbarkeit jedoch noch nicht unter Beweis gestellt hatten.

 

Literatur

Lahmer W. (1997). Erste flächendeckende Modellierung des Wasserhaushalts im deutschen Teil des Elbegebietes unter Anwendung neuer, großflächiger Aggregierungsprinzipien. Abschlussbericht an das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

 

 

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